Der angekündigte Abendgottesdienst am 18.06.2022 und auch der Ersatztermin am 25.06.2022 muss leider ausfallen!

Wir feiern unsere Gottesdienste sonntags um 10 Uhr.

Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist freiwillig.

Gottesdienstordnung 1. Sonntag n. Trinitatis 2022

Musik zum Eingang

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Gemeinde: Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herren,

Gemeinde: der Himmel und Erde gemacht hat,

der Wort und Treue hält und nicht aufgibt das Werk seiner Hände.

Begrüßung

Wochenspruch: Jesus spricht zu seinen Jüngern:

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.

Abkündigungen

Eingangslied: 454,1-6 Auf und macht die Herzen weit

Gemeinsam: Psalm 34 Nr.717.1

Ich will den Herrn loben allezeit;

sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Meine Seele soll sich rühmen des Herrn,

daß es die Elenden hören und sich freuen.

Preiset mit mir den Herrn

und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen!

Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir

und errettete mich aus aller meiner Furcht.

Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude,

und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Als einer im Elend rief, hörte der Herr

und half ihm aus allen seinen Nöten.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her,

die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.

Wohl dem, der auf ihn trauet!

Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen!

Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.

Reiche müssen darben und hungern;

aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

Gnädiger Gott,
du setzt alles daran, dass wir uns an dir freuen.
Du umgibst uns mit deiner Liebe,

du vertreibst unsere Angst, eigenen und fremden Ansprüchen nicht zu genügen,
denn du kündigst uns die Freundschaft niemals auf, auch wenn wir versagen und dich enttäuschen. Gott, mach uns zu einem Spiegel deiner Liebe und unsere Gemeinde zu einem Ort, der vielen gut tut, weil sie in der Gemeinschaft unter deinem Wort stärker, mutiger und fröhlicher werden, als sie es vorher waren und sich den Problemen des Alltags besser gewachsen fühlen durch deinen Zuspruch.

So vieles stürmt auf uns ein, so viele Meinungen und Informationen, so viel Geschwätz und zu viele Bosheiten. Tausend Gedanken gehen uns durch den Kopf: fröhliche und sorgenvolle, oberflächliche und nachdenkliche Gedanken. Lass uns nun frei werden von allem und mach uns bereit, dass wir dein Wort hören und darin dir begegnen. Öffne unser Herz, damit du uns erreichen kannst und wir uns von dir leiten lassen von nun an, bis in Ewigkeit.

Gemeinde: Amen

Lesung: Jeremia 23,16-29

Halleluja

Dein Wort ist gerecht in Ewigkeit;

unterweise mich, so lebe ich.

Halleluja

Gemeinsam: Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes des Allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Lied: 500,1-4 Lobt Gott in allen Landen

Pfarrer: Predigt

Die Gnade unseres Herren Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Liebe Gemeinde,

ich fange heute wieder mit einem Bildchen an.

Ich habe es in einer Predigthilfe (Werkstatt Gottesdienst, Juni 2022) gefunden, die ich oft zur Vorbereitung der Predigt lese.

=> Heft zeigen.

Dort wird das Bild auch gedeutet.

Ich fasse mal kurz zusammen, was der Herausgeber (Michael Becker) in dem Bild sieht:

Der Zeichner auf dem Bild hat einen Auftrag.

Entschlossen sitzt er vor Staffelei und Leinwand.

Er will zum Denken ermuntern.

Dazu malt er ein Bild, auf dem nur steht: „Think“ – das heißt: Denkt! oder allgemein: Denken.

Mit großem Ernst geht er zu Werke.

Die Buchstaben haben eine bestimmte Form und Größe.

Alles scheint zu passen.

 

Aber am Ende passt es doch nicht.

Er hat einen Fehler gemacht.

Der letzte Buchstabe passt nicht mehr aufs Bild, jedenfalls nicht in der Form der anderen Buchstaben.

Am Ende muss er das „K“ noch seltsam hin quetschen.

Sein schönes Bild ist versaut.

Der Mann, der zum Denken auffordert, sieht am Ende des Bildes, dass er nicht genug nachgedacht hat.

Wie geht er mit diesem Fehler um?

Das ist die Frage, die der Herausgeber dann weiter bedenkt.

So kann man das Bild verstehen!

Ich habe allerdings etwas ganz anderes in dem Bild gesehen und da ich mich unheimlich über die Botschaft des Bildes gefreut hatte,

war ich echt enttäuscht, als ich diese Deutung las.

Ich sah einen Schildermaler, der einen Auftrag ausführt.

Jemand hatte ihm gesagt, er soll mit schönen, leichten Buchstaben das Wort Thin auf eine Leinwand malen.

Das heißt übersetzt: Dünn

Jemand, der – oder die – sich täglich daran erinnern lassen will, dass es erstrebenswert ist „dünn“ durchs Leben zu gehen.

Der Maler ist fast fertig,

das Bild ist äußerlich gesehen perfekt,

alles passt gut zusammen, nur …

der Inhalt…??

Die Botschaft des Bildes…?

die wollte ihm so gar nicht gefallen.

Mutig malt er das K noch dazu!

Ob dieses Bild der Auftraggeberin oder dem Auftraggeber wohl gefallen wird?

Thin

Wunderschön

Form vollendet

leicht

alles aus einem Guss, aber in der Botschaft „dünn“

Think

eine Provokation

mit einem Schandfleck

nicht gewollt und anstrengend

Wie unser heutiger Predigttext!

Er ist eine Art Schadfleck im schönen Lukasevangelium,

Eine Provokation für alle Wohlfühl-Christen

nicht gewollt

und richtig anstrengend weil man über den Text gründlich nachdenken muss, um nicht zu einer falschen Botschaft zu gelangen.

Lukas 16,19 -31

Jesus lehrt.

Unter seinen Zuhörern sind auch Pharisäer. Sie waren geldgierig und spotteten über Jesus, heißt es im Kontext.

Und er sagte: Ihr rechtfertigt euch selbst vor den Menschen, aber Gott kennt eure Herzen, denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.

Und dann er zählt er folgendes Gleichnis:

Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag vor seiner Tür, der war voll von Geschwüren 21 und begehrte sich zu sättigen von dem, was von des Reichen Tisch fiel, doch kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.

22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß.

Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. 23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Kind, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. 26 Und in all dem besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; 28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.

Lukas überliefert dieses Gleichnis

und seine Zuhörer wissen ganz genau:

Es ist einer von den Toten auferstanden, um uns vor den Höllenqualen zu bewahren!!

Und:

Es war nicht ein Lazarus, der auferstanden ist, sondern es ist Gott selbst,

Gottes Sohn,

der Christus.

Vom Ende her müssen wir das Gleichnis vom armen Lazarus verstehen.

Genauso wie wir Jesu Lebensgeschichte nur vom Ende her verstehen können.

Die Verheißung: Siehe ich mache alles neu!

Und Jesu Auferstehung steht über allem, was wir im Alten und neuen Testament lesen.

So auch über dieser Geschichte.

Es ist eine eigenartige Geschichte.

Irgendwie hässlich, wie das kleine K in unserem Bild.

Sie piekst.

Verunsichert.

Verschandelt das schöne Bild von Gottes Liebe.

Ist sie eine Art „Fehler“ im großen Ganzen?

Oder ein dummes Versehen?

Ja, das ist sie, wenn man sie „dünn“ denkt.

Wenn man Gott nicht zutraut, dass er durch Jesu Leben, Tod und Auferstehung, durch sein Denken, Reden und Handeln

alles auf den Kopf stellt,

Das er die Welt verändert,

und sein Reich anbrechen lässt.

Wenn wir in unseren herkömmlichen Denkmustern verhaftet bleiben,

diesen Text hier aus dem Zusammenhang herausreißen

und als Einzelstück lesen,

dann ist diese Geschichte ein Fehler.

Aber wenn wir vom Ende her denken,

ist sie ganz großartig!

Es ist einer von den Toten auferstanden,

einer der uns vor den Höllenqualen der Unmenschlichkeit und Gnadenlosigkeit bewahren wird.

Einer, der die Trennung zwischen Arm und Reich,

zwischen richtig und falsch aufheben wird.

Einer, der die Nöte der Armen ernst nimmt

und der die Reichen davor bewahrt schamrot zu werden,

der uns strahlen lässt vor Freude

und uns Gottes fürsorgliche Liebe nahebringt.

Aber zunächst einmal ist diese Geschichte eine Herausforderung:

Think!

Dünn“ gedacht lesen wir hier eine Reichen-Schelte.

Die Botschaft könnte lauten:

Passt auf, was ihr mit eurem Reichtum anstellt, dass ihr nicht die Armen überseht.

Kümmert euch zu Lebzeiten um die Armen, ansonsten wird es euch bei Gott schlecht ergehen.

Achtet seine Liebe zu den Menschen, dann achtet er auch euch.

Kommt ihnen der Gedanke vertraut vor?

Viele Menschen denken so

und bis heute hören wir solche Gedanken auch in den Kirchen.

Der Gedanke ist nicht ganz falsch,

aber aus christlicher Sicht auch nicht ganz richtig, denn dies allein führt zur Werkgerechtigkeit.

Das Ziel meines Handelns wäre, mir einen Platz im Himmel zu erarbeiten.

Das funktioniert nicht

und wie wir durch Paulus und Martin Luther wissen, ist es auch nicht nötig,

denn der Platz im Himmel ist uns längst sicher!

Dennoch ist diese Art zu Denken bis heute in unseren Köpfen verankert.

Bis heute fragen wir uns, warum Gott uns so straft, wenn wir etwas Schlimmes erleben

und bis heute hören wir, dass Menschen in den Himmel kommen, weil sie so viel Gutes getan haben.

Und bis heute halten wir fest an einem Gottesbild, dass schon im Alten Testament aufgegeben wurde.

Gott sitzt nicht im Himmel und wartet darauf, dass wir Fehler machen, damit er uns korrigieren oder strafen kann.

Und er führt auch kein Haushaltsbuch in dem unsere Verdienste verzeichnet sind.

Er offenbart sich seinem Volk, als der nahe Gott

er geht mit uns mit,

er hilft,

er rettet,

er wird Mensch,

überwindet alle Gottverlassenheit

und schenkt das ewige Leben.

Dünn“ gedacht sieht es aber so aus, als würde Jesus hier erzählen, wie die Zukunft bei Gott aussieht.

Es gibt ein Leben vor dem Tod

und ein Leben nach dem Tod

und das Leben nach dem Tod ist ein Spiegelbild des Lebens vor dem Tod.

Es wird eine ausgleichende Gerechtigkeit geben.

Wem es hier auf Erden gut ging, dem wird es schlecht ergehen

und wem es schlecht erging, der wird das Paradies erleben.

Es gibt wohl doch eine Hölle?!

Obwohl Jesus die doch längst überwunden hat?!

Und in der sollen alle schmoren, die wir nicht leiden können.

Der Gedanke gefällt vielen Menschen!

Es muss am Ende irgendeine Art Wiedergutmachung geben.

Dünn“ gedacht scheint unser Predigttext das in Aussicht zu stellen.

Lazarus erfährt Gerechtigkeit,

der Reiche hatte schon alles und muss deshalb büßen.

Unser Predigttext „spielt“ mit diesen sehr menschlichen und vertrauten Gedanken.

Aber hier wird weder der Himmel beschrieben,

noch das Schicksal aller egoistischen Reichen,

sondern ein Alptraum aus dem wir aufwachen und aus dem wir lernen können.

Die ersten Zuhörer fangen schon an zu schwitzen, wenn sie von dem Leben des Reichen Mannes und dem Schicksal des armen Lazarus hören.

Das darf doch nicht sein!

So eine Ungerechtigkeit!

Der Reiche trägt Purpurgewänder wie ein Kaiser

er frisst und säuft mit vielen Freunden,

lebt im Überfluss

und draußen liegt der arme Lazarus, den er einfach übersieht.

Lazarus hat einen Namen und der bedeutet: Gott kommt zu Hilfe!

Lazarus steht stellvertretend für alle Obdachlosen,

Hungrigen,

Kranken,

Ausgeschlossenen.

Der Reiche steht stellvertretend für alle, die Abhilfe schaffen könnten, aber blind sind für die Not der anderen.

Es ist eigentlich schlecht, einen Menschen vorzuführen, wenn es eher um ein Prinzip geht, denn das führt dazu, dass man sich hinter dem Sündenbock verstecken kann.

Aber ich habe am letzten Montag im philosophischen Radio einen Beitrag von Jean-Pierre Wils gehört.

Er hat ein Buch geschrieben das den Titel trägt:

Der Große Riss

Wie die Gesellschaft auseinanderdriftet und was wir dagegen tun müssen.

Dieses Buch wurde vorgestellt und er sagte in dem Zusammenhang sinngemäß:

„Alan Musk

und sein Ausflug ins All

beschreibt den Tiefpunkt der Menschlichkeit,

die konsequente Aufkündigung des Gedankens der Solidargemeinschaft.“

Für andere ist Alan Musk die Lichtgestalt am Horizont, der es gilt nachzueifern.

Ein Alptraum!

Und er geht noch weiter!

Wenn wir in diesem Denken und Handeln verhaftet bleiben, dann ist es nur konsequent, dass der Reiche auch noch im Himmel erwartet, dass ihm!! gedient wird.

Abraham soll ihm dienen!

Lazarus soll ihm dienen!

Und wenn schon nicht er gerettet wird, dann doch wenigstens SEINE Brüder.

Ein Alptraum!!

Wacht auf!!

Denkt!!

Denkt nach, was diese Haltung für das was ihr „Leben“ nennt bedeutet!!

Denkt nach in welcher Welt ihr leben wollt!

Denkt nach, was euch tatsächlich für lange Zeit ein Strahlen aufs Gesicht zaubert?

Ist es Purpur oder eine Raumkapsel,

oder das Wissen, dass ich mindestens für einen Menschen die Welt zu einem besseren Ort gemacht habe.

Denkt nach, welchen Weg und welches Ziel Gott vorgezeichnet hat.

Sein Reich ist das Reich des Friedens,

der Gerechtigkeit

und der Liebe.

Und wenn wir an Gott glauben ganz gleich ob wir Juden, Christen oder Heiden sind,

dann glauben wir an Frieden, Gerechtigkeit und Liebe.

Und wenn wir uns selbst und unseren Glauben ernst nehmen,

dann setzen wir all das, was Gott uns geschenkt hat,

all unsere Talente

und unser Vermögen ein, um Frieden, Gerechtigkeit und Liebe zu leben.

Nicht weil wir uns etwas davon versprechen, sondern weil wir dazu befreit wurden.

Jesus gab seine Allmacht,

seine Hoheit,

seine göttliche Würde auf,

um uns zu zeigen, dass all das eigentlich keine Bedeutung hat.

Auch für uns nicht.

Was wirklich zählt, ist der freundliche, warmherzige Umgang miteinander, das Vertrauen in Gottes Wort und sein Reich.

Das Vertrauen in die Auferstehung,

denn dieses Vertrauen löst uns von den falschen Bedürfnissen und befreit uns zu einem sinnvollen Leben.

Geld und Ansehen bringen uns nicht in Gottes Reich;

Sondern nur das Vertrauen auf die Zusagen: „Gott kommt zu Hilfe!“

Und wenn wir das verstanden haben, können wir voll Freude unser Geld und unser Ansehen in seinem Sinne gebrauchen.

Von ihm bekommen wir unsere Identität und unsere Würde,

unser Heil und das ewige Leben.

Amen.

Lied nach der Predigt: 665,1-3 Liebe ist nicht nur ein Wort

Fürbittengebet

Gott des Friedens,

du sprichst zu uns.
Deine Stimme mahnt uns.
Deine Stimme tröstet uns.
Lass die Welt auf deine Stimme hören.

Wir bitten dich

für die, die sich deinem Gebot entziehen:
für die, die das Recht beugen,
für die, die die Wahrheit verachten,
für die, die kein Mitleid kennen.
Pflanze in ihre Herzen den Samen des Friedens,
damit die Lüge aufhören,
damit den Schwachen Gerechtigkeit widerfährt.

Wir bitten dich
für die, deren Tränen nicht trocknen:
für die, die alles verloren haben außer dem eigenen Leben,

für die, die um geliebte Menschen trauern,
für die, die in Angst leben.
Belebe sie und wecke ihren Mut,
damit sie Fülle statt Mangel

und Frieden statt Gewalt erfahren,
damit die Freude zurückkehrt,
damit die Hoffnung nicht verloren geht.

Deine Stimme ruft uns.
Dein Wort richtet uns auf.
Deine Gegenwart heilt.
Wir bitten dich für die Menschen, die dir vertrauen:
für deine weltweite Kirche,
für die Verfolgten,
für die Kranken in unserer Gemeinde
für alle, um die wir uns sorgen.

Erneuere deine Kirche,
behüte die Verfolgten,
heile die Kranken,
segne unsere Lieben
und alle, für die wir Verantwortung tragen.

Deine Stimme mahnt uns.

Deine Stimme tröstet uns.
Sprich heute und alle Tage zu uns
durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.

Gemeinsam: Vaterunser

Vater Unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unserem Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schlusslied: 678,1-4 Wir beten für den Frieden

Pfarrer: Segen

Der Herr segne und behüte dich,

der Herr erhebe sein Angesicht über dich und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.

Amen.

Gemeinde: Amen

Musik zum Ausgang

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